Trois couleurs: Rouge


Szenenfoto aus dem Film 'Trois couleurs: Rouge' © Production

Frankreich, Polen, 1994

Regisseur: Krzysztof Kieslowski
Drehbuch: Krzysztof Kieslowski
Darsteller: Frederique Feder [Karin], Irène Jacob [Valentine], Jean-Pierre Lorit [Auguste], Jean-Pierre Lorit [Der Richter]
Technische Info: Format: 35 mm - Farbe,
Tonsystem: Ton

FSK ab 6 Jahren,


Deutscher Titel: Drei Farben: Rot
Englischer Titel: Three colours: Red

Inhaltsangabe
Die 23-jährige Valentine, ein erfolgreiches Fotomodell, lebt allein in Genf. Eines Abends fährt Valentine einen Hund an. Sie lässt das Tier verarzten und bringt es zu seinem Besitzer, einem pensionierten Richter, zurück. Dem verbitterten alten Mann ist das Schicksal des Hundes jedoch gleichgültig. Er beschäftigt sich lieber damit, die Telefongespräche seiner Nachbarn abzuhören und mitzuschneiden. Valentine ist entsetzt. Auf geheimnisvolle Weise aber fühlt sie sich zu dem alten Zyniker hingezogen. Und der wiederum beginnt sich unter dem Einfluss der Begegnungen und Gespräche mit dem jungen Mädchen aus seiner starren Haltung zu lösen und sich mehr und mehr zu öffnen. Die sonderbare Beziehung zwischen dem Richter und Valentine, für den einen zu spät, für die andere zu früh, macht neue Zufälle möglich... (3Sat Presse)

Kritiken : "Ästhetisches Fest für Kino-Intellektuelle... Das Ideal der Brüderlichkeit existiert in dem Oscar-nominierten Film-Orakel nur als vage Hoffnung." (TV Spielfilm 5/2006)
Anmerkungen : "Hintergrundinformationen:
Fraternité, Brüderlichkeit, ist der dritte der ideellen Werte, mit denen sich Kieslowski unter anderem im letzten Teil seiner Trilogie, "Drei Farben: Rot", beschäftigt. "Mitmenschlichkeit", "Anteilnahme" sind vielleicht die passenden Umschreibungen, wenn man versucht, den politisch definierten Begriff der Französischen Revolution auf das Intime, Private dieser persönlichen Geschichte zu beziehen. Wie in "Die zwei Leben der Veronika" (1991), ebenfalls mit Irène Jacob in der Hauptrolle, spielt auch hier der Zufall eine heimliche Hauptrolle. Fast hinterlistig betreibt Kieslowski das Spiel mit der Zuschauererwartung, nach der Valentine auf ihren Nachbarn, den Jurastudenten Auguste treffen müsste, was aber bis zum Ende des Films nicht geschieht. Kieslowskis letzter Film "Drei Farben: Rot" bleibt, wie kein anderer Film der Trilogie, rätselhaft. Weder Kieslowski noch sein Team äußerten sich zu möglichen Lesarten von "Drei Farben: Rot". "Rot" sei, erklärte Kieslowski, lediglich die größte dramaturgische und intellektuelle Herausforderung gewesen und stehe ihm daher am nächsten." (3 Sat Presse)


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KinoTV Database Nr. 26157


Last Update of this record 07.03.2009
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